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Positives Feedback vom IWF

24. Mar. 2014

Eine konservative Kolumnistin befasst sich mit dem jüngsten Ungarn-Bericht des Internationalen Währungsfonds. So habe der IWF die Anstrengungen seitens der Budapester Regierung anerkannt, die eine Überwindung der Wirtschaftskrise und eine Rückführung der Wirtschaft des Landes auf Wachstumskurs zum Ziel haben.

In seinem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht zur ungarischen Wirtschaft erkennt der IWF an, dass Ungarn seine Schadenanfälligkeit deutlich reduziert habe. Der IWF prognostiziert für 2014 ein Wachstum von zwei Prozent, warnt jedoch auch davor, dass die mittelfristigen Wachstumsaussichten nach wie vor gedämpft seien. Der Bericht begrüßt die Maßnahmen seitens der Regierung für eine Senkung des Haushaltsdefizits. So seien die Schritte zugunsten einer Eindämmung der Staatsausgaben geeignet, die öffentliche Verschuldung zu senken ohne gleichzeitig das Wirtschaftswachstum zu bremsen. Laut IWF habe die Nationalbank den Inflationsdruck erfolgreich unter Kontrolle gehalten, während sie gleichzeitig den Leitzins auf ein Rekordtief gedrückt habe. Obgleich die Kreditvergabe durch die Banken nach wie vor schwach ausfalle, nimmt der IWF das Billigkreditprogramm der Nationalbank zur Kenntnis, mahnt jedoch als vertrauensbildende Maßnahme auch vollständige Informationen im Hinblick auf die Geldpolitik an.

Dieses Mal habe der IWF eine sehr positive Beurteilung Ungarns abgegeben und es gäbe keinerlei Hinweise auf die aus früheren Berichten bekannten Weltuntergangsszenarien, freut sich Anna Szabó in Magyar Nemzet. Die konservative Kolumnistin macht darauf aufmerksam, dass sich der IWF den Wirtschaftsindikatoren habe beugen und der Europäischen Kommission sowie der OECD beipflichten müssen, wonach die ungarische Regierung die Krise erfolgreich gemeistert und die Wirtschaft auf Wachstumskurs gebracht habe. Die positiven Entwicklungen spiegelten sich im jüngsten Ranking des von der Financial Times veröffentlichten fDi Magazine wider, das Budapest für die Jahre 2014 und 2015 als die für Kapitalinvestitionen attraktivste Stadt Osteuropas bezeichnet habe. Einen weiteren Grund für den positiven Bericht erkennt Szabó in der Tatsache, dass der IWF die Bedeutung der Region Mittel- und Osteuropa als Bollwerk während der Krise in der Ukraine wahrnehme. Einen Seitenhieb widmet die Autorin den linken Medien, die nur sehr wenig zu sagen hätten über den positiven IWF-Bericht – so zumindest die Wahrnehmung Szabós.

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