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Linke soll Vorwahlen abhalten

21. Jan. 2015

Ein linksorientierter Kolumnist empfiehlt seinem politischen Lager die Ausarbeitung eines glaubwürdigen Programms. Darüber hinaus sollte die Linke mit Hilfe von Vorwahlen eine gemeinsame Plattform bilden, anstatt die Öffentlichkeit mit zunehmend radikalen Botschaften zu bombardieren.

Linke Parteien konzentrierten sich weitgehend darauf, die Öffentlichkeit mit unheilverkündenden und radikalen Botschaften zu belegen, anstatt glaubwürdige Ratschläge für politisches Handeln vorzubringen, kritisiert Péter Pető in Népszabadság. Der linksorientierte Kommentator vergleicht den lagerinternen Kampf der Linken zwischen 2010 und 2014 mit einer „Narrenkomödie“ und warnt vor dessen Fortsetzung, da er für die Überwindung der systemischen Probleme der Linken kaum hilfreich sein dürfte. Anstelle von hochtrabenden medialen Kunststückchen rät Pető der Linken zur Durchführung von Vorwahlen noch vor den kommenden Parlamentswahlen. Derartige Vorwahlen würden der Linken im Einigungsprozess sowie bei der Lösung von aktuellen Streitfragen helfen, die für eine Zersplitterung des Lagers sorgten und linke Wähler irritierten. Auch würden Vorwahlen die Legitimität der Linken stärken, fügt Pető hinzu. Resümierend stellt der Autor fest, sollte die fragmentierte Linke nicht fähig sein, Vorwahlen zu organisieren, erscheine es unwahrscheinlich, dass sie größeren Herausforderungen, darunter die Führung des Landes, gewachsen sei.

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