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Ende der Friedensmärsche?

22. Apr. 2015

Gábor Bencsik, der jüngere der Bencsik-Brüder, verteidigt eine Äußerung seines Bruders András, wonach ein „Friedensmarsch“ zur Unterstützung der Regierung wegen der Unzufriedenheit der Menschen gegenwärtig nicht organisiert werden könne. Er fordert die Regierung auf, auf wohlmeinende Kritik zu hören.

Auf Mandiner schreibt Gábor Bencsik, der Herausgeber von Demokrata, dass die Anhänger der Regierung nicht wie Schafe „auf die Straße getrieben werden können“, wann immer die Friedensmarschorganisatoren sie versammeln wollten. Der Herausgeber der von seinem Bruder als Chefredakteur betreuten Wochenzeitung polemisiert mit dieser Äußerung gegen den Organisator der Friedensmärsche, László Csizmadia. Dieser hatte in Népszabadság die Ansicht vertreten, Friedensmärsche könnten sehr wohl durchgeführt werden. Wenn das nicht geschehe, dann deswegen, „weil sie nicht als Machtdemonstration gedacht sind“. Csizmadia reagierte damit auf einen Demokrata-Leitartikel von András Bencsik der vergangenen Woche. Darin hatte dieser geschrieben, dass die Unterstützer der Regierung vom Vorhandensein geschniegelter junger Leute im Dunstkreis des Kabinetts enttäuscht seien. Der jüngere der beiden Bencsik-Brüder rät den Kabinettsmitgliedern, dass sie auf diejenigen hören sollten, die ihnen offen und ehrlich sagen würden, was falsch laufe – nicht aber auf diejenigen, die ihnen unkritisch alles recht zu machen versuchten.

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