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1,3 Milliarden für ländliche Entwicklung

13. Aug. 2015

Ein regierungsfreundlicher Kommentator äußert die Hoffnung, dass ein EU-finanziertes Programm die fortschreitende Entvölkerung ländlicher Regionen Ungarns endgültig stoppen werde.

In Napi Gazdaság äußert sich Zoltán Dénes zufrieden darüber, dass die Europäische Kommission ein von der ungarischen Regierung zwecks EU-Finanzierung unterbreitetes Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum verabschiedet hat. (Die Brüsseler Entscheidung erging gerade dann, als der Regierung in Budapest vorgeworfen wurde, nicht einmal darüber nachzudenken, wie ländliche Regionen Ungarns vor einer Entvölkerung bewahrt werden könnten [vgl. BudaPost vom 11. August] – Anm. d. Red.) Laut Dénes leben noch immer 46 Prozent der Ungarn in ländlich geprägten Räumen – und zwar ungeachtet von Anstrengungen früherer linksliberaler Regierungen, „sie in urbane Zonen zu quetschen“, die lediglich etwas mehr als ein halbes Prozent des ungarischen Territoriums ausmachten. Vierzig Prozent der im Laufe der kommenden fünf Jahre für die ländliche Entwicklung zur Verfügung stehenden 1,3 Milliarden Forint würden in Investitionsvorhaben fließen, vor allem in arbeitsintensive Sektoren wie Obst- und Gemüseproduktion, Gartenbau und Lebensmittelverarbeitung. Doch seien Gelder auch für die Gemeinschaftsbildung sowie den Umweltschutz vorgesehen, notiert Dénes, der zudem die Hoffnung äußert, dass dieses Programm „einmal nicht“ von Spezis zur Füllung ihrer eigenen Taschen missbraucht, sondern die Belebung ländlicher Gebiete Ungarns fördern werde.

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