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Gewalt am Grenzzaun – Ungarn als neues Israel?

19. Sep. 2015

Ein unabhängiger konservativer Publizist vertritt die Ansicht, dass sich Flüchtlinge, die sich Zusammenstöße mit der ungarischen Grenzpolizei liefern, einer bereits aus dem Gazastreifen bekannten Taktik bedienen, bei der radikale Palästinenser in ihrem Medienkrieg gegen Israel bewusst Kinder gefährden.

Der stellvertretende Chefredakteur von Mandiner, Gellért Rajcsányi, hat eine Reihe von durch die Medien kursierenden Bildern analysiert, in denen Flüchtlinge so dargestellt sind, als seien sie Opfer von Misshandlungen durch die ungarische Polizei. Ein Foto der New York Times etwa zeigt, wie sich eine Frau am Drahtzaun festklammert. Doch ist sie nicht in Haft, wie der Betrachter denken könnte, sondern weigert sich, einen Bahnsteig zu verlassen. Eine andere Frau fällt mit ihrem Kind im Arm auf Bahngleise, wobei im Vordergrund des Fotos ein Polizeibeamter zu erkennen ist. In Wirklichkeit war sie von einem Flüchtling gestoßen worden, der sich verzweifelt einer ungarischen Registrierung entziehen wollte. Rajcsányis letztes Beispiel ist eine Szene mit weinenden Kindern vor dem geschlossenen Grenzübergang, wo die ungarische Polizei Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt hatte, um eine Gruppe von Flüchtlingen aufzuhalten. Zuvor hatten die Migranten unter Verwendung von Steinen als Wurfgeschosse gegen die Polizeibeamten den Grenzzaun durchbrochen.

Kinder in die vorderste Linie eines heftigen Kampfes zu stellen, sei ein unverwechselbares Merkmal von Pallywood (Palästinensischem Hollywood), der von der Hamas in Gaza genutzten Taktik, um die Sympathie westlicher Fernsehzuschauer zu erheischen, behauptet Rajcsányi. Die Ungarn hätten diese Art von medialer Taktik nur durch Berichte aus dem Nahen Osten kennengelernt, jetzt aber hätten sie einen direkten Geschmack davon erhalten, resümiert Rajcsányi.

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