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Der Pariser Terror und Budapester Tumulte

5. Dec. 2015

Ein konservativer Kolumnist wirft dem Chef der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, vor, er befördere nutzlose Strategien und sorge somit für eine Zunahme des islamistischen Terrors in Europa.

In Magyar Nemzet kritisiert Csaba Lukács den Vorsitzenden der Europäischen Kommission, der das ungarische Mitglied seines Gremiums getadelt hatte. EU-Kommissar Tibor Navracsics hatte gegen die Registrierung der jüngsten „Bürgerinitiative“ demonstriert, die eine Verurteilung Ungarns seitens der Europäischen Union zum Ziel hat (vgl. BudaPost vom 30. November und 2. Dezember). Kommissionspräsident Juncker warf Navracsics daraufhin vor, er vertrete die Meinung der ungarischen Regierung, statt die Werte der Union. In diesem Zusammenhang stellt Lukács die Frage, was wir mit europäischen Werten überhaupt meinen würden. Bedeuteten sie, dass Europa einen endlosen Einwandererstrom aufnehmen müsse, dann sei Europa dem Untergang geweiht, betont der Kolumnist und verweist zur Illustration seiner Behauptung auf eine Mitteilung der ungarischen Regierung vom Donnerstag. (Demnach hätten ausländische Geheimdienste die ungarischen Behörden davon unterrichtet, dass zwei Monate vor der Pariser Terrornacht einer der Täter nach Budapest gereist sei. Dabei habe Salah Abdeslam – so die Geheimdienstinformation – während der Tumulte von Flüchtlingen im Bereich des Budapester Ostbahnhofs Terroristen angeworben [vgl. BudaPost vom 2. September] – Anm. d. Red.)

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