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Europa versucht Immigration einzudämmen

29. Dec. 2015

Die führenden Politiker Europas sehen sich als Ergebnis der massenhaften Zuwanderung wachsenden Problemen in ihren Heimatländern gegenüber. Während ein regierungsfreundlicher Kommentator für die Krise „liberale Wahnvorstellungen“ verantwortlich macht, ruft sein Gegenpart aus dem linken Spektrum dazu auf, die Immigration zu begrenzen, um die Überhandnahme populistischer Parteien zu verhindern.

In Magyar Idők führt der Psychologe Győző Szentgyörgyi die von den führenden Politikern Europas verfolgte nachgiebige Politik auf eine „liberale Geistesstörung“ zurück, bei der die Betroffenen unfähig seien, die Realität so wahrzunehmen, wie sie sich darstelle. Ebenso behauptet er, dass der ungehinderte Flüchtlingszustrom von US-Entscheidungsträgern begrüßt werde.

Noch so ein Jahr wie 2015 könne Europa nicht ohne Weiteres wegstecken, meint hingegen Gábor Horváth in Népszabadság. Die Millionen von Flüchtlingen, die sich bereits innerhalb seiner Grenzen befänden, stellten an sich schon eine riesige Herausforderung dar. Als eine Rückwirkung habe sich der Rechtsextremismus zu einer ernsten Gefahr auf dem gesamten Kontinent entwickelt. Der Autor glaubt jedoch, dass Europa und die Vereinigten Staaten stark genug seien, um zur Wiederherstellung der Ordnung in Syrien und dem Libanon beizutragen und so die Einwanderung einzudämmen.

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