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Kritik an Washingtons Zuversicht

31. Dec. 2015

Ein regierungsfreundlicher Kommentator hält Stellungnahmen des US-Außenministeriums zu den Friedensaussichten für Syrien und Fortschritten beim Kampf gegen den islamistischen Terrorismus für unbegründet.

In Magyar Hírlap stimmt Ottó Nagy in die internationale Aufregung über einen Blogeintrag von John Kirby, dem Sprecher des US-Außenministeriums, ein. Dieser hatte geschrieben, die USA hätten für Frieden und Stabilität in Syrien gesorgt. Nagy dagegen konstatiert, Friedensverhandlungen stünden erst noch bevor und Syrien läge in Ruinen. Zugleich kritisiert der Autor Kirbys Äußerung, wonach die USA den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus gewinnen würden, und erinnert daran, dass kurz vor dem Massaker von San Bernardino Präsident Obama die Ansicht vertreten habe, der IS sei unter Kontrolle gebracht worden. Allerdings habe er nicht gewusst, was sich wenige Tage später ereignen würde. Der Sprecher des US-Außenministeriums wiederum habe seine optimistische Stellungnahme abgegeben, während Länder weltweit höchst alarmiert seien und Terrorangriffe zum Jahreswechsel befürchteten. Diejenige Art von Frieden und Stabilität, die wir uns hier herbeisehnten, lasse uns nicht vor Furcht erzittern, wann immer eine Flasche Champagner mit lautem Knall geöffnet werde, notiert Nagy.

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