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Pentagon richtet 56er-Konferenz aus

20. Aug. 2016

Das US-Verteidigungsministerium rettet die von der ungarischen Botschaft vorgeschlagene Konferenz, denn im Gegensatz zum Außenministerium sei man dort mit Ungarns Leistung zufrieden, analysiert die führende linke Tageszeitung.

Das Pentagon wisse Ungarn mehr zu schätzen als das Weiße Haus und das Außenministerium, schreibt Gábor Horváth in Népszabadság. Deshalb habe die National Defense University zugestimmt, die Konferenz zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes von 1956 auszurichten. (Laut einem Népszabadság-Bericht vom Mittwoch hatte das Wilson Center, dessen Vorstandsmitglieder vom Weißen Haus ernannt werden, dies abgelehnt. Die Zeitung vermutete, dass einer der Gründe für die Weigerung in der möglichen Teilnahme von Ministerpräsident Viktor Orbán liegen könnte, dessen Politik vom Außenministerium immer wieder kritisiert worden sei [vgl. BudaPost vom 18. August] – Anm. d. Red.) Horváth erinnert daran, dass das Militär im Gegensatz dazu regelmäßig versucht habe, die Diplomatie zu bremsen, denn deren Vertreter hätten Ungarn tendenziell eine Verletzung demokratischer Prinzipien vorgeworfen. Das Pentagon wiederum mache geltend, dass Ungarn Ersuchen der Vereinigten Staaten stets entsprochen, den Flugplatz in Pápa der US Airforce zur Verfügung gestellt sowie eine große Anzahl Soldaten in Irakisch-Kurdistan stationiert habe, notiert Horváth.

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