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Ungarn betrauert Opfer eines schweren Busunglücks

24. Jan. 2017

Ein unabhängiger konservativer Autor lobt die einhelligen Mitleidsbekundungen gegenüber den Familien der Opfer eines fatalen Busunglücks, das sich in der Nacht zu Samstag in Norditalien ereignet hatte.

Der Bus mit einer Gruppe ungarischer Gymnasiasten und deren Lehrern an Bord war am Freitag kurz vor Mitternacht in Norditalien von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Brückenpfeiler geprallt und komplett ausgebrannt. Für 16 Personen kam Berichten zufolge jede Hilfe zu spät, zwei Verletzte befinden sich in kritischem Zustand. Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte den Montag zum nationalen Trauertag.

Ungarn trauere um die Opfer des fürchterlichen Unglücks in vorbildlicher Verbundenheit, schreibt Szabolcs Szerető in Magyar Nemzet. Der konservative Kolumnist lobt die Haltung der Regierung und erkennt an, dass die Behörden alles in ihrer Macht stehende getan hätten, um den Familien der Opfer zu helfen. Darüber hinaus hätten die Ungarn in sozialen Medien und auf andere Weise spontan ihre Anteilnahme bekundet. Szerető interpretiert diese Art der Eintracht in Trauer als ein Zeichen dafür, dass Ungarn als eine Gemeinschaft handeln könne – zumindest in Zeiten derartiger Katastrophen.

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