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Reaktionen auf den Terroranschlag in Manchester

25. May. 2017

In ersten Kommentaren zum tödlichen Bombenattentat auf die Manchester Arena streiten Analysten darüber, ob die massenhafte Einwanderung von Menschen aus muslimischen Ländern für die Zunahme des islamistischen Terrors entscheidend mitverantwortlich zu machen sei.

In ihrem Leitartikel für Magyar Hírlap greift Mariann Őry europäische Spitzenpolitiker massiv an. Diese würden routinemäßig darauf hinweisen, dass Terroristen den Westen nicht von seinem eigenen Lebensstil abbringen könnten. Doch statt dieser Lippenbekenntnisse sollten sie besser energische Maßnahmen zur Eindämmung des Terrorismus ergreifen. Őry geißelt Jean-Claude Juncker. Der EU-Kommissionspräsidenten habe von der Bekämpfung des Terrorismus gesprochen, aber kurz zuvor noch George Soros umarmt und geküsst – also jene Person, die unzählige illegale Einwanderungsbewegungen nach Europa begünstigende NGOs finanziere und eine Strategie für den Import von jährlich Hunderttausenden Migranten umrissen habe. Statt leerer Phrasen sollten Europas Führungspersönlichkeiten einsehen, dass der Terror durch die Existenz von Parallelgesellschaften gefördert werde, so Őry.

Tamás Rónay von der linken Tageszeitung Népszava sagt dagegen voraus, dass die ungarische Regierung den Bombenanschlag von Manchester für ihre eigenen Propagandazwecke nutzen werde. Ihre Botschaft an die Ungarn laute: Sie seien nicht in Gefahr, weil ihre Führung sie vor dem Einströmen von Migranten bewahrt habe. Rónay räumt ein, dass Großbritannien – wie auch Frankreich – besonders gefährdet sei, denn viele Bürger des Vereinigten Königreiches seien nach einer gründlichen Gehirnwäsche gerade erst vom syrischen Schlachtfeld zurückgekehrt. Doch bei der überwältigenden Mehrheit handele es sich um Einwanderer zumindest der zweiten Generation. Rónay schließt mit der Bemerkung, dass Terroristen sowie „jene, die andere verbal terrorisieren“, gleichermaßen auf die Verbreitung von Hass brennen würden. Beiden sollte man Widerstand leisten.

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