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Grünen-Abgeordnete für Massenansiedlung von Syrern in Osteuropa

22. Jun. 2017

Ein unabhängiger konservativer Kolumnist äußert sich entsetzt über die Idee einer deutschen Abgeordneten des Europaparlaments, ganze syrische Dörfer nach Osteuropa umzusiedeln.

András Sztankóczy greift auf Válasz die Grünenpolitikerin Ska Keller massiv an. (Die Co-Vorsitzende der Fraktion der Grünen im Europaparlament hatte sich dafür ausgesprochen, ganze Flüchtlingsgruppen zusammen in osteuropäische Länder zu schicken. So könnte beispielsweise ein komplettes syrisches Dorf in Lettland angesiedelt werden. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte Keller dazu: „Die Idee mit dem syrischen Dorf ist ja nur eine Möglichkeit, die man nutzen könnte. Zum Beispiel, wenn Flüchtlinge nicht alleine in ein Land gehen wollen, wo es sonst keine Flüchtlinge gibt. Menschen gehen gerne dahin, wo schon Landsleute leben, das macht die Integration und die Aufnahme einfacher. Die Weigerung von Tschechien und anderen Staaten, Flüchtlinge aufzunehmen, verstößt gegen EU-Recht. Deshalb hat die EU-Kommission ja ein Verfahren gegen diese Länder wegen Verstoß gegen den EU-Vertrag eingeleitet.” – Anm. d. Red.) Sztankóczy dagegen hält die Vorstellung komplett neuer No-Go-Areas in Europa für absurd. Es sei doch offensichtlich, dass es genau darauf hinauslaufen würde, sollten Kellers Ideen in die Praxis umgesetzt werden. Besonders aufgebracht zeigt sich der Autor darüber, dass die grüne Europapolitikerin die lokale Bevölkerung nicht nach ihrer Meinung zu einem solchen Vorhaben befragten würde. Letztendlich habe sie der ungarischen Regierung einen großen Dienst erweisen, denn Kellers Anregung werde zu einem gefundenen Fressen in ihrem Wahlkampf des kommenden Jahres, notiert Sztankóczy abschließend.

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