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Erste Reaktion zum Terror in Barcelona

19. Aug. 2017

In einem der ersten Kommentare zu den Terroranschlägen von Barcelona notiert der Chefredakteur der führenden regierungsnahen Tageszeitung, dass die Länder Mittel- und Osteuropas Migrantenquoten und illegal Migration vollkommen zurecht ablehnen würden.

Jene Migranten und ihre Nachkommen, die sich mit der europäischen Kultur und ihren Bräuchen nicht abfinden wollten, sollten den Kontinent verlassen, empfiehlt Magyar Idők-Chefredakteur Ottó Gajdics in einem Kommentar zu den Terroranschlägen in Barcelona. Der der Regierung nahestehende Journalist zitiert eine jüngste Umfrage des Nézőpont-Instituts. Demnach lehnten mehr als 80 Prozent der Bewohner Mittel- und Osteuropas eine Umverteilungsquote für Migranten sowie illegale Migration ganz grundsätzlich ab. Gleichzeitig jedoch würden zwei Drittel der selben Bevölkerung diejenigen Flüchtlinge willkommen heißen, die Schutz benötigten und legal eingereist seien. Vor diesem Hintergrund seien die Ungarn mit Blick auf die unkontrollierte Migration nicht feindseliger als andere Menschen in der Region eingestellt, merkt Gajdics an und konstatiert abschließend, dass die Terroranschläge von Barcelona die in Ost- und Mitteleuropa herrschenden Ängste vor illegaler Massenmigration rechtfertigen würden.

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