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Ein Blick von rechts auf die ungarisch-israelischen Beziehungen

23. Dec. 2017

Die UNO-Vollversammlung hat am Donnerstag eine Resolution verabschiedet, in der die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt seitens der USA mit großer Mehrheit verurteilt wird. Ungarn enthielt sich der Stimme. Vor diesem Hintergrund weist ein regierungsnaher Autor darauf hin, dass beide Länder ihre nationalen Interessen sorgsam verteidigen würden.

László Földi, ein ehemaliger führender Geheimdienstoffizier, beschreibt in Magyar Idők die Beziehungen zwischen den beiden Ministerpräsidenten als eine Art Allianz. Er erinnert daran, dass Benjamin Netanjahu vergangenen Sommer im Rahmen eines offiziellen Besuchs mehrere Tage in Budapest verbracht hatte, und interpretiert diese ungewöhnlich lange Visite als Ausdruck der gemeinsamen Sorge um die Zukunft Europas. Földi lobt in höchsten Tönen das, was er als pro-aktive Selbstverteidigungsstrategie Israels bezeichnet. Europa könne angesichts des zunehmenden Terrors dieser Tage viel davon lernen. Der Handschlag zwischen den beiden Ministerpräsidenten vom vergangenen Sommer ist laut Földi ein Hinweis auf ihre gemeinsame Haltung in der Frage nationaler Selbstverteidigung. Damit stünden sie im krassen Gegensatz zu jenen Kräften, die Multikulturalismus propagieren würden. Dabei erwähnt Földi ausdrücklich das Netzwerk der von George Soros finanzierten Nichtregierungsorganisationen.

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