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Terrorismus in Europa – ein Kampf der Kulturen?

Monday, August 1st, 2016

Konservative Zeitungen interpretieren die jüngsten Terroranschläge als Vorboten eines Kampfes der Kulturen in Europa. Kommentatoren des linken Spektrums wiederum befürchten, dass die Rhetorik von einem Krieg der Zivilisationen seitens autoritärer Regimes dazu benutzt werde, ihre Methoden zu rechtfertigen. Bitte weiterlesen

Weihnachtliche Gedanken zum Kampf der Kulturen

Friday, December 25th, 2015

Ein konservativer Kommentator setzt sich für eine gewisse Mäßigung und ein größeres Einfühlungsvermögen bei ideologisch geprägten Debatten ein. Obgleich das Land auch ohne einen sinnstiftenden Gedanken- und Ideenaustausch regiert werden könne, sei die extreme Polarisierung sowohl für die Gesellschaft als auch den Einzelnen schädlich. Bitte weiterlesen

Ungarn gegen Verteilung von Flüchtlingen nach Quoten

Thursday, November 19th, 2015

Das ungarische Parlament hat in einer Entschließung die Regierung aufgefordert, die geplante verpflichtende Quotenregelung zur Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen. Sogar die sozialistische Opposition lehnt unbegrenzte Quoten ab, stimmte aber dennoch gegen die Resolution. Vor diesem Hintergrund fordert die dezidiert regierungsfreundliche Zeitung des Landes den Westen auf, die Einwanderung aus muslimischen Ländern einzudämmen, bevor es zu spät sei.

In Magyar Idők interpretiert der Politologe Tamás Fricz die Pariser Terrorangriffe vom vergangenen Freitag als Beweis dafür, dass Professor Samuel Huntington mit seiner berühmten Kulturkampfthese Recht gehabt habe. (Huntington hatte in seinem 1996 erschienenen Buch The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order einen Kampf der Kulturen vorhergesehen. Hierbei stehe der Islam dem Westen als Hauptgegner gegenüber – Anm. d. Red.) Fricz doziert: Vor zwei Jahrzehnten habe Huntingon deutlich erkannt, dass die Unterschiede in den demografischen Entwicklungen Massen von Muslimen zur Emigration veranlassen würden. Gleichzeitig habe er westliche Länder gelobt, weil sie seinerzeit weniger Nicht-Europäern eine Niederlassung in Europa gestattet hätten. 20 Jahre später hält Fricz es für absurd, dass europäische Staatslenker im Zustrom von Migranten eine Lösung der Probleme Europas sähen, nicht jedoch die Ursache zukünftiger. Es sei jetzt an Europa, dringende Maßnahmen der Selbstverteidigung zu ergreifen, fordert Fricz.