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Konservative zu den Gefahren einer Säkularisierung

4. Jun. 2016

Zwei konservative Publizisten machen Säkularisierungstendenzen in Europa für das Erstarken menschenfeindlicher Ideologien, Umweltschäden sowie für das – in ihren Augen – Unvermögen des Kontinents verantwortlich, sich gegen die Migration aus der muslimischen Welt zu stemmen.

Die Säkularisierung habe Europa anfällig für gefährliche politische Ideologien gemacht, konstatiert Gábor Czakó in Magyar Idők. Der konservative Autor behauptet, dass die Religion in Europa durch „Religionskriege, die Aufklärung, Bolschewismus und Nazismus“ ersetzt worden sei. Ohne Religion jedoch könne Europa nicht dem widerstehen, was Czakó als den „muslimischen Ansturm“ bezeicihnet. Zudem sei der säkulare Westen – gesteuert von „Werten des Satans“ wie Konsumismus und Wirtschaftswachstum als Selbstzweck – unfähig, sich bei seiner Ausbeutung der Erde zu mäßigen, was bald in eine Umweltkatastrophe münden könnte, befürchtet Czakó.

„Falls es dem einstmals christlichen Europa um den Selbsterhalt gehen sollte, muss es sofort die Folgen des muslimisch geprägten Bevölkerungswachstums verstehen“, schreibt Imre Boros in Magyar Hírlap. Während die Bevölkerung entwickelter Länder immer älter werde, verzeichneten arme Staaten, die ihre Einwohner nicht unterhalten könnten, einen demografischen Boom. Nach Ansicht des konservativen Wirtschaftswissenschaftlers ist der Islam der Motor des Bevölkerungswachstums in Afrika und Asien. „Wir sollten die Lehren aus der Geschichte begreifen“, empfiehlt Boros: „Im Mittelalter haben die Türken aufgrund ihrer höheren Geburtenrate die einstmals orthodox-christlichen Gebiete bevölkert. Das gleiche wiederholte sich im Falle des Kosovo sowie des früher christlichen Albaniens.“

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