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99 Jahre Trianon

Thursday, June 6th, 2019

In Erinnerung an den Friedensvertrag von Trianon, der 1920 für eine Zerstückelung des Königreichs Ungarn gesorgt hatte, schlägt ein liberaler Historiker vor, das Land sollte seinen Opferkomplex ad acta legen. Ein regierungsnaher Kommentator befürchtet wiederum, dass die Masseneinwanderung eine mit Trianon vergleichbare Bedrohung nicht nur für Ungarn, sondern für alle europäischen Nationen darstelle. Bitte weiterlesen

Streit um den Geschichtslehrplan

Thursday, November 29th, 2018

Ein liberaler und ein linker Kolumnist kritisieren mit scharfen Worten den Vorschlag einer konservativen Historikerin, den Geschichtsunterricht zur Stärkung des Nationalgefühls zu nutzen. Ein regierungsfreundlicher Kommentator hingegen begrüßt die Anregung. Bitte weiterlesen

Streit über das türkische Erbe Ungarns

Friday, October 5th, 2018

Ein konservativer Kommentator wirft der Regierung vor, die These einer türkischen Abstammung Ungarns aus geopolitischen Gründen zu vertreten. Ein – ebenfalls konservativer – Historiker weist die Anschuldigung zurück und befürwortet eine Aufnahme nomadischen Kulturerbes in die ungarische nationale Identität. Bitte weiterlesen

Erneuter Kulturkrieg wegen des Nazi-Mahnmals

Saturday, April 12th, 2014

Vor dem Hintergrund erneuter Baumaßnahmen zur Errichtung eines umstrittenen Weltkriegsmahnmals in Budapest werfen linksorientierte Kommentatoren der Regierung vor, sie buhle um antisemitische Wähler. Ministerpräsident Orbán wiederum wird beschuldigt, früher gegebene Versprechen gebrochen zu haben. Ein konservativer Beobachter vermutet, dass „äußere Kräfte“ den Versuch unternähmen, für die Verfolgung der ungarischen Juden die Durchschnittsungarn anstatt die Nazis verantwortlich zu machen. Bitte weiterlesen