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Eine weitere Stimme zu den transatlantischen Beziehungen

1. Jun. 2017

Ein unabhängiger konservativer Analyst äußert die Hoffnung, dass eine weniger intensive Zusammenarbeit zwischen der Alten und der Neuen Welt Europa stärker und belastbarer machen werde.

In seinem Kommentar über die Aussichten eines nachlassenden Engagements der USA gegenüber Europa (vgl. BudaPost vom 31. Mai) geht Gábor Stier davon aus, dass Europa besser dran wäre, würde es selbstständiger werden. Die in frostiger Atmosphäre abgehaltenen Gespräche zwischen US-Präsident Trump und der deutschen Kanzlerin Merkel interpretiert der unabhängige konservative Analyst in Magyar Nemzet als Vorboten eines neuen geopolitischen Zeitalters. Wenn die USA in internationalen Angelegenheiten weniger aktiv seien, werde Europa seine Zusammenarbeit mit anderen geo- und wirtschaftspolitischen Akteuren stärken müssen, darunter China und Russland. Das werde, glaubt Stier, Europa stärker machen, da die „schützende Bevormundung“ Washingtons Europa schwach und von den USA abhängig gehalten habe. Europa müsse Präsident Trump dankbar dafür sein, dass er seine Finger vom Kontinent lässt, hält Stier abschließend fest.

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