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Eine Million Auslandsungarn eingebürgert

19. Dec. 2017

Ein regierungsfreundlicher Kommentator hält fest, dass die Orbán-Regierung die Einheit der ungarischen Nation wieder hergestellt habe. Das sei ermöglicht worden, weil jenseits der Landesgrenzen lebende Magyaren nunmehr die ungarische Staatsbürgerschaft erwerben können.

Die von der Orbán-Regierung eingeführte Staatsbürgerschaft für Gebietsfremde habe die symbolische Einheit der 1920 durch den Friedensvertrag von Trianon auseinandergerissenen ungarischen Nation wieder hergestellt, kommentiert Sándor Faggyas in Magyar Hírlap die Einbürgerung von einer Million jenseits der Grenzen lebenden Magyaren. Die Staatsbürgerschaft für Auslandsungarn stärke die nationale Identität und Solidarität sowohl der im Heimatland wie auch der im Ausland lebenden Ungarn, hält der regierungsnahe Kolumnist fest. Die Zusammenarbeit der Magyaren außerhalb Ungarns helfe der Nation zudem, ihre Feinde im In- und Ausland zu bekämpfen. Möge die Einheit der ungarischen Nation durch die Teilnahme von Auslandsungarn bei der Parlamentswahl 2018 noch weiter gestärkt werden. Faggyas schließt mit dem Hinweis darauf, dass die Stimmen der Auslandsungarn sogar wahlentscheidend sein könnten.

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