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Rentenerhöhung im Januar

13. Dec. 2016

Laut Berechnungen eines konservativen Autors hat die Regierung de facto die von der einstigen sozialistisch-liberalen Koalition abgeschaffte zusätzliche Monatsrente zurückgegeben.

Csaba Szajlai von der Tageszeitung Magyar Hírlap hält den Vorwurf der Linken an die Adresse der Regierung, sie versuche sich mit der für 2017 angekündigten Rentenerhöhung (vgl. BudaPost vom 2. Dezember) „die Stimmen betagter Ungarn zu erkaufen“, für eigenartig. Immerhin fordere die Linke doch selbst höhere Renten. (Gemäß den Berechnungen des konservativen Kolumnisten hat die Orbán-Regierung den Rentnern seit 2010 ihre 13. Monatsrente zurückgegeben, die ihnen die sozialistisch-liberale Koalition ein Jahr zuvor gestrichen hatte. Hintergrund dafür war ein Sparprogramm, das IWF und Europäische Zentralbank zufriedenstellen sollte. Beide Institutionen hatten Ungarn im Zuge der weltweiten Finanzkrise aus der Klemme geholfen – Anm. d. Red.) Im Lichte dessen, so Szajlai abschließend, könne die Linke kaum glaubwürdig behaupten, der Fidesz würde sich nicht um ältere Ungarn kümmern.

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