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Ungarn 2017 glücklicher – respektive weniger unglücklich

21. Dec. 2017

Ein der Regierung nahestehender Kommentator freut sich über eine beträchtliche Verbesserung Ungarns im jährlichen World Happiness Report. Dennoch weist er darauf hin, dass die Hälfte der untersuchten Länder noch immer vor Ungarn rangiere.

Der World Happiness Report wird alljährlich vom Sustainable Development Solutions Network (SDSN) veröffentlicht, das unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Netzwerke in verschiedenen Ländern der Erde unterhält.

In Magyar Idők vergleicht Gábor Bencsik den diesjährigen World Happiness Report mit früheren Ausgaben und hält fest, dass Ungarn in den letzten fünf Jahren 31 Staaten hinter sich gelassen habe. Noch immer rangiere das Land auf Platz 75 von 150, was alles andere als ruhmreich sei. Verschiedene Indikatoren hätten jedoch rasante Fortschritte aufzuweisen, darunter bei der Selbstmordrate, die traditionell zu den höchsten der Welt gehöre. Demnach sei die Zahl der Suizide seit 2010 um 30 Prozent gesunken, worin Bencsik eine im modernen Ungarn bisher nie dagewesene Leistung erkennen kann. Der Kommentator zeichnet ein umfassendes Bild der von der ungarischen Regierung während ihrer siebenjährigen Amtszeit vollbrachten Erfolge und führt die Fortschritte, beispielsweise die Senkung der öffentlichen Sterblichkeitsrate, auf die „Wiedererlangung der Souveränität“ in finanziellen Angelegenheiten zurück. Es sei doch armselig, dass trotz alledem sämtliche Oppositionsparteien die Leistung der Regierung weiterhin diffamieren würden, kritisiert Bencsik.

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