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2020 startet mit 2,8-prozentiger Rentenerhöhung

17. Dec. 2019

Eine linksliberale Kolumnistin spricht sich dafür aus, dass die Altersrenten im kommenden Jahr um mindestens 3,5 Prozent angehoben werden sollten.

Nach Ansicht von Erika Gulyás nutzt die Regierung die alljährlichen obligatorischen Rentenerhöhungen zur Aufführung eines billigen PR-Spektakels. Die Kolumnistin der linken Tageszeitung Népszava verweist auf Prognosen von Denkfabriken aus dem Bereich Wirtschaft, denen zufolge die Inflation 2020 mindestens 3,5 Prozent betragen werde. Das würde in Anbetracht der Rechtslage eine vergleichbare Erhöhung der Renten rechtfertigen. Gulyás erinnert daran, dass die Regierung zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres die zu erwartende Inflationsrate unterschätzt habe, woraufhin im November rückwirkende Erhöhungen erfolgt seien. Die Autorin argwöhnt, dass der Regierung weniger eine fehlerhafte Prognose unterlaufen sei. Vielmehr spiele sie ganz bewusst ein Spiel um ihre Beliebtheitswerte in der Hoffnung, dass die Erhöhungen vom November von älteren Bevölkerungsschichten honoriert würden.

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