Author Archive
Monday, March 10th, 2014
Einigkeit unter den Kommentatoren: Die Enthüllungen eines ehemaligen sozialistischen Parlamentsabgeordneten, der wegen Korruption sechs Jahre hinter Gittern verbringen musste, sind äußerst unangenehm für die Linke. Allerdings handelt es sich dabei in den Augen linksorientierter Beobachter um Propagandalügen. Bitte weiterlesen
Saturday, March 8th, 2014
Vor dem Hintergrund des neuen Wahlsystems hält die Tageszeitung Népszabadság die Namensänderung beim linken Parteienbündnis für unausweichlich. Das neue gemeinsame Programm der Linksparteien jedoch sei veröffentlicht worden, weil ihre Botschaften bislang noch nicht durchgedrungen seien. Bitte weiterlesen
Tuesday, March 4th, 2014
Beobachter aus dem linken politischen Spektrum beobachten angesichts der Ereignisse in der Ukraine die sich vertiefende Kluft zwischen Russland und dem Westen mit deutlicher Besorgnis. Während sich Népszabadság einer Kritik an der von Seiten der Regierung geübten Zurückhaltung enthält, vermutet Népszava, dass die Haltung des Kabinetts möglicherweise vom jüngst abgeschlossenen Kreditabkommen beeinflusst wird, das die Finanzierung der beiden vom russischen Rosatom-Konzern in Ungarn zu errichtenden Kernreaktoren sicherstellen soll. Bitte weiterlesen
Monday, March 3rd, 2014
Ein linker Kommentator beschuldigt die Regierung der Wahlmanipulation, indem sie die Wahlkreise neu zugeschnitten habe und die Medien dominiere. Ein Kolumnist der führenden linksliberalen Tageszeitung beklagt, dass die öffentlich-rechtlichen Medien selbst die Berichterstattung über die Geschehnisse in der Ukraine verzerren würden, um das Gesicht von Regierungschef Orbán wahren zu helfen. Ein regierungsfreundlicher Experte hingegen wirft dem ehemaligen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány vor, die Wahlen des Jahres 2006 manipuliert zu haben. Bitte weiterlesen
Monday, March 3rd, 2014
Ein Politologe hält die in jüngster Zeit verbesserten Umfragewerte der Rechtsaußenpartei Jobbik für das Resultat ihres gemäßigteren Profils. Ein linksorientierter Kolumnist beschuldigt den Fidesz, er würde die rassistische Sprache von Jobbik legitimieren und damit die rechtsradikale Partei stärken. Ein weiterer Beobachter des linken politischen Lagers interessiert sich für die bei linken Wählerschichten zu beobachtende Wehmut mit Blick auf die Ära Kádár. Bitte weiterlesen
Saturday, March 1st, 2014
Zwei Drittel der in Ungarn tätigen Banken vermelden für 2013 nach zwei Jahren im Minus eine Rückkehr in die Gewinnzone. Vor diesem Hintergrund verweist eine konservative Kolumnistin darauf, dass im Gegensatz zu den Prognosen linker Regierungskritiker den Banken auferlegte Steuern deren Profitabilität nicht beeinträchtigt hätten. Die führende linke Zeitung dagegen verweist auf das niedrige Niveau im Bereich Kreditvergabe. Bitte weiterlesen
Wednesday, February 26th, 2014
Am 25. Februar als dem Tag, an dem Ungarn der Opfer des Kommunismus gedenkt, beklagt ein konservativer Kolumnist, dass die einstigen Vertreter des kommunistischen Regimes zu den Hauptnutznießern des Übergangs zur Demokratie gehören. Bitte weiterlesen
Tuesday, February 25th, 2014
Während der ehemalige Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány dementiert, etwas mit dem Bekanntwerden seiner berühmt-berüchtigten „Lügenrede“ zu tun zu haben, gehen linke Kolumnisten davon aus, dass die Veröffentlichung des Tonbandes und sogar die dadurch ausgelösten gewalttätigen Unruhen durchaus auf das Konto von Fidesz-Politikern gehen könnten. Für regierungsfreundliche Kommentatoren wiederum hat Gyurcsány am Entstehen der undichten Stelle einen unwiderlegbaren Anteil. Bitte weiterlesen
Friday, February 21st, 2014
Nach Einschätzung einer Geschäftszeitung wollte die Ungarische Nationalbank Stärke beweisen, als sie sich in dieser Woche für eine erneute Leitzinssenkung entschied, obwohl der Forint im Handel mit den weltweit wichtigsten Währungen in den vergangenen zwei Wochen rund drei Prozent nachgegeben hatte. Bitte weiterlesen
Thursday, February 20th, 2014
Ein regierungsfreundlicher Analyst empfiehlt der EU, sie möge sich vor gewalttätigen Demonstranten in Acht nehmen und zur Wiederherstellung des Friedens mit Russland zusammenarbeiten. Ein liberaler Journalist erkennt Ähnlichkeiten zwischen der Haltung Putins gegenüber der Ukraine und dem Kredit für die Erweiterung des Atomkraftwerkes Paks. Ein in der politischen Mitte beheimateter Beobachter befürchtet an der ukrainisch-ungarischen Grenze eine Flüchtlingswelle. Bitte weiterlesen