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Ungarn gegen Verteilung von Flüchtlingen nach Quoten


Das ungarische Parlament hat in einer Entschließung die Regierung aufgefordert, die geplante verpflichtende Quotenregelung zur Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen. Sogar die sozialistische Opposition lehnt unbegrenzte Quoten ab, stimmte aber dennoch gegen die Resolution. Vor diesem Hintergrund fordert die dezidiert regierungsfreundliche Zeitung des Landes den Westen auf, die Einwanderung aus muslimischen Ländern einzudämmen, bevor es zu spät sei.

In Magyar Idők interpretiert der Politologe Tamás Fricz die Pariser Terrorangriffe vom vergangenen Freitag als Beweis dafür, dass Professor Samuel Huntington mit seiner berühmten Kulturkampfthese Recht gehabt habe. (Huntington hatte in seinem 1996 erschienenen Buch The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order einen Kampf der Kulturen vorhergesehen. Hierbei stehe der Islam dem Westen als Hauptgegner gegenüber – Anm. d. Red.) Fricz doziert: Vor zwei Jahrzehnten habe Huntingon deutlich erkannt, dass die Unterschiede in den demografischen Entwicklungen Massen von Muslimen zur Emigration veranlassen würden. Gleichzeitig habe er westliche Länder gelobt, weil sie seinerzeit weniger Nicht-Europäern eine Niederlassung in Europa gestattet hätten. 20 Jahre später hält Fricz es für absurd, dass europäische Staatslenker im Zustrom von Migranten eine Lösung der Probleme Europas sähen, nicht jedoch die Ursache zukünftiger. Es sei jetzt an Europa, dringende Maßnahmen der Selbstverteidigung zu ergreifen, fordert Fricz.

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Linke fürchten zunehmende Stimmungsmache gegen Einwanderer


Linksorientierte Kommentatoren warnen davor, die Terrorgefahr und die gegenwärtige Einwanderungswelle aus Asien in einem Atemzug zu nennen. Gleichzeitig äußern sie die Befürchtung, dass ihr konsequentes Eintreten für eine freundliche Grundhaltung den Migranten gegenüber durch die Pariser Terrornacht einen empfindlichen Rückschlag erlitten habe. Bitte weiterlesen

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Pariser Terror: Folge massenhafter Einwanderung?


Kommentare zu den Pariser Terrorüberfällen füllen weiterhin die Seiten der ungarischen Tageszeitungen. Die Analysten stimmen darin überein, dass die gescheiterte Integration einer Unmenge an Einwanderern der wichtigste Grund sei, weswegen junge Menschen in die Arme des radikalen Islamismus getrieben werden. Bitte weiterlesen

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Erste Reaktionen auf die Pariser Terrornacht


Rechtsorientierte Kolumnisten glauben, dass die Terrorangriffe von Paris der liberalen Pro-Migrationsideologie den Todesstoß versetzt haben. Linke und liberale Publizisten dagegen warnen davor, Stimmung gegen Muslime und Einwanderer zu machen. Zudem werfen Sie der politischen Rechten vor, sie spiele in die Hände von Terrororganisationen. Bitte weiterlesen

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Ratingagenturen: Verbesserter Ausblick für Ungarn


Zwei der vier weltweit wichtigsten Agenturen zur Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Landes haben den Ausblick für Ungarn auf „positiv“ hochgestuft. Vor diesem Hintergrund erörtern die Kommentatoren die Aussichten einer Erhöhung des Ratings selbst auf „Investment Grade“. Bitte weiterlesen

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Deutsche Flüchtlingsstragie? Eher chaotisch!


Vor dem Hintergrund des Valetta-Flüchtlingsgipfels kritisieren Analysten des linken und rechten Spektrums gleichermaßen die „zunehmend konfusen” Signale, die Deutschland im Hinblick auf den Status von Asylsuchenden aussendet. Bitte weiterlesen

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Slowenien baut Grenzzaun


Die führende linke Tageszeitung Ungarns befasst sich in einem Kommentar einmal mehr mit der Flüchtlingsproblematik und konstatiert, dass angesichts einer fehlenden EU-weiten Migrations- und Flüchtlingsstrategie die einzelnen Mitgliedsstaaten gar keine andere Wahl hätten, als ihre Grenzen zu schützen und Flüchtlinge fernzuhalten. Nur so könnten humanitäre Krisen im Inland vermieden werden. Bitte weiterlesen

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Das Niedriglohn-Paradox


Ein Wirtschaftsjournalist befasst sich eingehend mit dem Thema Niedriglöhne. Dabei verweist er darauf, dass das niedrige Lohnniveau, das Investitionen in die ungarische Wirtschaft bislang beflügelt habe, mittlerweile zu einer immer größeren Belastung für einheimische Unternehmen werde, da zahlreiche qualifizierte Arbeitskräfte Ungarn den Rücken kehrten. Der Kommentator empfiehlt deswegen der Regierung ein Einschreiten mit dem Ziel der Erhöhung von Löhnen, um auf diese Weise die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu erhalten. Bitte weiterlesen

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Risiken einer alternden Bevölkerung


Ein Kommentator des linken Spektrums analysiert die Folgen der gegenwärtigen demografischen Trends und hält es für unwahrscheinlich, dass die Ungarn mehr arbeiten oder sparen können, um das zunehmend ungünstige Verhältnis von Nichterwerbstätigen zu Erwerbstätigen auszugleichen. Bitte weiterlesen

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Árpád Göncz ohne schrille Töne beerdigt


Am Freitag wurde der erste postkommunistische Staatspräsident Ungarns im Rahmen einer privaten Trauerfeier – aber unter lebhafter Anteilnahme der Bevölkerung – beigesetzt. Vor diesem Hintergrund streiten sich die Kommentatoren, wie ein solcher ungewöhnlicher Vorgang zu interpretieren sei. Grundsätzlich einig ist man sich jedoch in der Einschätzung, dass die Beerdigung des ehemaligen Präsidenten, obgleich ein Held der Linken, doch eine mildernde Botschaft ausgesendet habe. Bitte weiterlesen

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