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Archive for the ‘Magyar Hang’ Category

Was von 2020 übrig bleibt

Monday, January 4th, 2021

Regierungskritische Stimmen sehen die ungarische Führung sowohl in der Innen- als auch der Außenpolitik auf dem falschen Weg, sind aber auch unzufrieden mit der Leistung der Opposition. Ein regierungsnaher Analyst beschreibt die Konflikte des Kabinetts auf internationaler Ebene als Kampf um die nationale Souveränität. Bitte weiterlesen

Hickhack um Video der Familienministerin

Saturday, December 19th, 2020

Heftiger Streit um ein Video von Familienministerin Katalin Novák: In der Videobotschaft ermutigt die Ressortchefin ihre Geschlechtsgenossinnen, sie mögen doch ihr Frau-Sein als Töchter, Ehefrauen und Mütter genießen, ohne Männer unbedingt als Konkurrenten zu betrachten. Bitte weiterlesen

EU-Kompromiss zur Rechtsstaatskonditionalität schlägt nach wie vor hohe Wellen

Monday, December 14th, 2020

Kommentatoren von links und rechts machen sich ihre Gedanken über die umfassenderen Auswirkungen der endgültig beschlossenen Rechtsstaatskonditionalität, also dem Junktim zwischen der Beachtung rechtsstaatlicher Kriterien und der Auszahlung von EU-Finanzhilfen. Vor allem fragen sie sich, wie und wann das System gegen Ungarn angewandt werden könnte. Bitte weiterlesen

Wochenmagazine zum Absturz des MEP Szájer

Monday, December 7th, 2020

Die Meldungen um den Skandal des Europaabgeordneten József Szájer ereilten die Wochenzeitungen zu Redaktionsschluss. Eine von ihnen konnte die Angelegenheit jedoch noch frisch in ihrer Druckausgabe kommentieren. Eine andere bewertete das Schicksal des auf einer Brüsseler Männersex-Party erwischten Fidesz-Politikers auf ihrer Website. Bitte weiterlesen

Petőfi-Literaturmuseum-Chef: Skandal um Soros-Hitler-Vergleich

Tuesday, December 1st, 2020

Der Direktor des renommierten Petőfi-Literaturmuseums hat seine umstrittenen Äußerungen über George Soros zurückgenommen. Unter anderem hatte er den amerikanisch-ungarischen Finanzier mit Hitler verglichen. Vor diesem Hintergrund bezeichnet ein Kommentator die Worte des Schriftstellers und Publizisten als eine primitive Beleidigung der Opfer des Holocaust, während ein angesehener Politologe meint, er habe der Regierung, die ihn zum Leiter der wichtigsten literarischen Institution des Landes ernannt habe, einen gewaltigen Bärendienst erwiesen. Bitte weiterlesen

Regierung plant erneute Verfassungsänderung

Friday, November 13th, 2020

Ein konservativer Kommentator kritisiert die von der Regierung vorgeschlagene Änderung des Grundgesetzes mit scharfen Worten. Seine Befürchtung: Künftig könnte es einfacher werden, öffentliche Gelder an regierungsnahe Stiftungen weiterzureichen. Ein regierungsnaher Kolumnist dagegen begrüßt das Vorhaben, denn dadurch würden christliche sowie traditionelle Familien- und Geschlechterwerte verteidigt. Bitte weiterlesen

Sichtweisen auf 1956 – ein Mix aus Geschichte und Politik

Monday, October 26th, 2020

Artikel in Gedenken an den ungarischen Volksaufstand spiegeln in der Regel den wohlbekannten tiefen Riss wieder, der die öffentlichen Meinung in kulturellen und tagespolitischen Fragen spaltet. Der 64. Jahrestag der blutigen Ereignisse vom Herbst 1956 bildet hierbei keine Ausnahme. Bitte weiterlesen

Hoffnungen der Opposition ruhen auf der COVID-Krise

Monday, September 28th, 2020

Regierungskritische Stimmen gehen davon aus, dass eine lang anhaltende COVID-Krise samt deren Auswirkungen auf die Wirtschaft der Opposition die Chance auf Ablösung der Regierung geben könnte. Bitte weiterlesen

Budapester Pride Week: Regenbogenfahne von Bezirksverwaltungsgebäuden gerissen

Tuesday, August 25th, 2020

Während die Polizei ein Ermittlungsverfahren gegen einen rechtsextremen Ex-Parlamentsabgeordneten eingeleitet hat, der die Regenbogenfahne von zwei Bezirksbürgermeisterämtern entfernte hatte, bezweifelt ein konservativer Kritiker der Regierung, dass das Hissen des Symbols der LGBT-Bewegung ein kluger Schachzug der oppositionellen Stadtoberen gewesen sei. Bitte weiterlesen

Wochenpresse zum Ende von Index

Monday, August 3rd, 2020

Der Opposition nahestehende Wochenzeitschriften sagen voraus, dass Index ohne seine über 80 Journalisten, die letzte Woche aus Furcht vor einer möglichen Einmischung regierungsnaher Kreise gekündigt hatten, nie wieder so wie früher sein werde. Eine regierungsfreundliche Wochenzeitung wittert hinter dem Konflikt ein Komplott der Opposition. Bitte weiterlesen